Alle Besucherinnen und Besucher der Homepage des Bund Ruhr - Karneval e.V. (BRK) heiße ich im Namen des Präsidiums herzlich willkommen.

Lothar Schwarze

Der BRK wurde 1963 gegründet, ist ein Regionalverband im Bund Deutscher Karneval (BDK) und hat seinen Sitz in Dortmund.

Gemeinsam mit dem BDK gelang es uns, die Gemeinnützigkeit für brauchtumsorientierte Vereine durchzusetzen. Durch den Rahmenvertrag mit der GEMA und der Versicherung ARAG konnten erhebliche finanzielle Erleichterungen für die Vereine erreicht werden. Der BRK ist die Basisgemeinsamen Handelns für die Vereine sowie deren Interessenvertretung gegenüber dem BDK, den Behörden, der Regierung oder anderen öffentlichen Institutionen sowie ein Partner bei der Imagepflege. Zu Erwähnen ist auch noch die Verleihung von Ehrennadeln, Verdienstorden und des „Schwarzen Diamanten“ durch das Ordenskapitel.

Mit dieser Internetpräsenz stellen wir auch die vielfältigen Leistungen dar, die wir unseren Mitgliedsgesellschaften zur Verfügung stellen. Das aber sollte nur ein Anfang sein. Persönliches Kennenlernen, Kontakt zu unseren Präsidiumsmitglieder, Beirat und Verbandsjugend sind viel wichtiger. Fragen Sie uns, nehmen Sie Kontakt zu den ortansässigen Vereinen auf, hier finden Sie die Grundlage der Pflege unseres Brauchtums.

Allen Besuchern unserer Homepage wünsche ich viel Spaß beim Lesen und Stöbern der Webseiten.

Ihr und Euer

Lothar Schwarze, Verbandspräsident 
Bund Ruhr – Karneval e.V. (BRK) 
Regionalverband im Bund Deutscher Karneval e.V. (BDK)

   

Für die Jahre 2016 und 2017 ist die Durchführung eines zweigeteilten Trainer-C-Lehrganges beabsichtigt. Weitere Informationen zu den Teilnahmevoraussetzungen und die Anmeldeformulare finden ihr unter www.nrw-lkt.de.


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Wer kennt ihn nicht, Klaus Gönner, seit über 30 Jahren war er der Mann bei Tanz-Turnieren. Fragen zu diesem Thema konnte keiner so gut beantworten wie er. Ausgezeichnet wurde er mit dem Orden des Bund Deutscher Karneval in Gold sowie als Ehrensenator des Bund Ruhr-Karneval ernannt. Die Mitglieder der Jury hatten eine weitere Überraschung für Ihn. „30 Jahre Jury-Obmann“ passend in den Farben blau-weiß in der passenden Stadt als T-Shirt. Um ihm die freie Zeit noch etwas zu versüßen, erhielt er einen „kleinen“ Präsentkorb überreicht.

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Wurstsammeln an Rosenmontag und das Dorf zu Nelkendienstag vermessen mit anschließendem Essen, eine Tradition aus dem westfälischen und früher von Bauern durchgeführt. Diese Tradition führt der Verein Aolt Surk seit Jahren weiter fort. Neben dieser Tradition steht natürlich das Gesellige im Vordergrund. Mit der Verleihung des „Ehrenblaukittels“ an Politiker, Unternehmen und sonstige interessante Personen zu Weiberfastnacht, sind die Mitglieder mittendrin. Auch die Abende, an denen die Holzschuhtanzgruppe ihr Stelldichein gibt, mit dem „Tanz op de Deel“, lässt die Gäste begeistern. Anne Unland erhielt von Peter Niemann den Verbandsorden in Silber, bereits zum zweiten Mal, da der Verein bereits Mitglied war, aber wieder ausgetreten ist und nun wieder dabei ist.

Revier-Derby – Bund-Ruhr Karneval mittendrin

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Alle Zeichen standen auf „Das“ Revierderby an diesem Sonntag. Gelsenkirchen war der Mittelpunkt, in dem der BRK seine diesjährige Jahreshauptversammlung veranstaltete. Das Erich-Kästner-Haus war der Treffpunkt aller Karnevalisten entlang der Ruhr. Peter Niemann, Präsident des BRK, bezeichnete Gelsenkirchen als die Stadt mit dem blühenden Vereinsleben. Viele karnevalistische Veranstaltungen finden dort statt. Der erste Bürger der Stadt, Frank Baranowski, konnte leider nicht persönlich teilnehmen und entsandte Martina Rudowitz, stellvertretende Bürgermeisterin, die schon zum Kinderprinzentreffen der letzten Session ihr Stelldichein gab. „In Gelsenkirchen sind Menschen mit Frohnatur unterwegs, insbesondere sind die Veranstaltungen in verschiedenen Straßenzügen zu nennen, sowie das diesjährige Stadtprinzenpaar, welches aus dem Ortsteil kommt, in den wir uns gerade befinden, aus Gelsenkirchen-Erle“ so Rudowitz. Mit der Brauchtumspflege, sei es bei den Schützen oder Karnevalisten, ist es wichtig, die Jugendarbeit zu fördern und an das Thema heranzuführen. Mit einem freundlichen „Glück Auf“ verabschiedete sich die Bürgermeisterin und erhielt vom Präsidenten den Verbandsorden in Gold verliehen.

Weniger als die Hälfte der Vereine vertreten

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Offiziell begrüßte der Präsident 48 Delegierte von 110 Mitgliedsvereinen und 41 Gäste an diesem Tag. Nach dem Bericht des Präsidenten über die letzte Session mit ihren Veranstaltungen, wurde beschlossen, die zukünftigen Einladungen zu den Versammlungen und Mitteilungen nur noch per Mail zu versenden.

Unter dem Thema „Austauschbörse“ bietet der Verband die Unterstützung bei bevorstehenden Führungswechseln in den Vereinen. Ebenso soll das Angebot eines Seminars mit den Themen Datenschutz, Ehrenamt, Steuern sowie erweitertes Führungszeugnis angegangen werden. Weitere Informationen bzw. Angebote erfolgen per Infomail oder über Social Media.

Als negatives Thema wurde der Sommerkarneval angesprochen. Hier an dem Beispiel einer Brauerei, die einen „Sommerkarneval“ mit Kostümprämierung veranstaltet hat sowie Intronisationen von Kinderprinzenpaaren im Sommer oder auch die ausgefallenen Rosenmontagszüge die in den Sommermonaten nachgeholt werden sollen. Dies alles hat nichts mit Brauchtum zu tun, so Niemann vehement.

Weitere Berichte zu den einzelnen Ressorts erfolgten, unter anderem wurde Michael Keufen zum neuen Jury Obmann gewählt. Innerhalb der BRK-Jugend wurden 3 weitere Beisitzer gefunden, allerdings erst nach einem Aufruf und Appell der Präsidenten Niemann. „Am 3. September wird ein Karnevalstag im MoviePark in Bottrop stattfinden“ so Rainer Lahme, Vorsitzender der Karnevalsjugend. Der Eintritt wird für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsenen 16,50 Euro betragen. Vereine haben die Möglichkeit, sich vor Ort im Park auf der Aktionsbühne zu präsentieren, bei schlechten Wetter auch innen. Weitere Infos zum Aktionstag erfolgen wieder per Mail oder über Facebook.

Nach dem Erfolg des letzten Jahres, wird es wieder ein Wagenbauseminar geben, in der Hoffnung nicht wieder dahin zu schmelzen. In der Wagenbauhalle in Hamm wird dieses stattfinden, am 4. und 5. Juni, wieder unter der Leitung von Brigitte Weber. Das nächste Trainerseminar für den karnevalistischen Tanzsport wird am 18./19. Juni in Dortmund durchgeführt. Der 9. Oktober wird als Zeitpunkt für die Herbstversammlung festgelegt, weitere Infos dazu folgen ebenfalls.

Zum Schluss bedankte sich Präsident Peter Niemann bei den Delegierten und Gästen. Ein besonderer Dank ging an Jürgen Stepanowski für die Ausrichtung der Veranstaltung.

Niemann wünschte allen eine unfallfreie Heimfahrt durch die Stadt mit dem kurz bevorstehenden Revier-Derby.

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Bereits zum dritten Mal trafen sich junge Karnevalistinnen am 17. April in Gelsenkirchen, um gemeinsam bei einem Workshop zu trainieren.

In diesem Jahr folgten Teilnehmer aus vier Städten der Einladung der Jugend des BRK. Die 32 Jugendlichen der Altersklasse „Junioren“ kamen aus Bottrop, Oer- Erkenschwick, Dortmund und Gelsenkirchen.

Morgens um 9:00 Uhr ertönt in der Sporthalle des Schalker Gymnasiums Gardemusik, und beim ersten Ton waren die Mädchen hellwach. Ihre Musik erkennen sie sofort, denn die Tänzerinnen kann man für ihr Hobby auch nachts wecken.

So ging es unter der Leitung von Melanie Halberscheidt auch gleich los. Aufwärmen hieß es dann für die erste von sieben Workshopstunden.

Schrittfolgen wurden einstudiert, natürlich mussten auch die Arme eingesetzt werden. Nachdem die Arm- und Beinarbeit funktionierte, wurden diese dann kombiniert und in flüssige Bewegungen gebracht. Hier merkten dann einige, das es gar nicht so einfach ist, Beine und Arme in verschiedene Richtungen und Ebenen zu bringen.

Es wurden für die Kinder reichlich Pausen eingeplant, dass sie nicht überfordert wurden. Getränke und Snacks standen jederzeit zur Verfügung, und auch für Mittagessen war gesorgt.

Nach der Mittagspause ging es dann wieder frisch und gestärkt ans Werk, und nach einiger Zeit funktionierte dann auch die Kopf-, Arm- und Bein-Koordination, und eine Choreographie entstand.

Zum Schluss wurde noch eine Spielrunde eingebaut, dass die Kids wieder ein bisschen runterkommen konnten.

Allen hat es riesig Spaß gemacht, und auch wenn man im Stehen hätte einschlafen können, war man sich doch einig, nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

Ach ja, da waren ja noch die Gelsenkirchener und die Dortmunder ...

Was im Fußball nicht funktioniert, bekommen die Tänzerinnen ohne Probleme hin. Gemeinsam zu trainieren fiel keinem der Mädchen schwer.

Denn alle Mädchen aus den vier Städten wissen eins ganz genau:

„Tanzen verbindet“

Am Ende des Workshops erhielt jede Teilnehmerin ein Teilnahmezertifikat

   
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