Der Bund Ruhr-Karneval e.V. bietet in Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Schulungsteam des Bund Deutscher Karneval e.V. die Grundseminare im Bereich Gardetanz und Schautanz am 15. bzw. 16. August 2015 in Dortmund an.

Voll gepackt mit Ideen und Informationen starten diese beiden Seminare jeweils von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Aufgeteilt in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Gerne laden wir Sie zu diesen Seminaren ein, eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 7. August erforderlich. Weitere Informationen zur Ausschreibung sind hier zu finden.

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Text: Landtag NRW, Fotos: Landtag NRW / Meyer

Für ihr Engagement bei der karnevalistischen Brauchtumspflege haben Landtagspräsidentin Carina Gödecke und Vizepräsident Dr. Gerhard Papke im Plenarsaal des NRW-Parlaments 14 Persönlichkeiten und die Große Hildener Karnevalsgesellschaft 1950 e.V. geehrt.

Vor zahlreichen Ehrengästen aus den karnevalistischen Verbänden, darunter der Präsident des Bundes Deutscher Karneval, Volker Wagner, überreichten Gödecke und Papke, assistiert von einem Funkenmariechen, Verdienstorden und Urkunden an die zu Ehrenden. Die MKV Showband begleitet die Ehrungen musikalisch. Das Gesangsduo „Sophie & Caro“, das Tanzduo „Nina & Daniela“ sowie das japanische Solomariechen „Saya“ der Karnevalsgesellschaft „Düsseldorfer Originale“ setzten weitere Glanzpunkte während der Veranstaltung. Bernd Gothe, 1. Vorsitzender des Mönchengladbacher Karnevals-Verbandes, moderierte die Veranstaltung.

Präsidentin Gödecke begrüßte die Karnevalisten aus ganz NRW, die den Landtag auch in diesem Jahr "in ein großes und fröhliches Narrenschiff" verwandelten. Sie nannte den Karneval ein "Aushängeschild" für NRW mit mehr als einer Million Jecken, die sich in den 1800 Karnevalsgesellschaften und den 17 Regionalverbänden des Landes engagierten. "Karneval gehört zur Identität unseres Landes", betonte Gödecke. Und Vizepräsident Papke freute sich über das "herrliche Bild" der bunt gekleideten Karnevalisten im Plenarsaal. "Es ist wunderbar, dass sie da sind."

An die Ehrungen schloss sich der traditionelle Empfang in der Bürgerhalle an, zu dem Gödecke und Papke 111 und mehr Prinzenpaare, Dreigestirne und Lieblichkeiten aus ganz NRW begrüßen konnten.

Geehrt wurde:

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Klaus Schmitt – Bund-Ruhr-Karneval e.V. - Närrischer Rat, Dortmund

Kein bisschen Müde und auch nach 40 Jahren immer noch der Höhepunkt im Karneval des Ruhrgebietes. Über 30 Prinzenpaare, Königspaare und Dreigestirne gaben sich die Ehre im Goldsaal zu Dortmund. Vertreter der ersten Stunde wohnten der Runde bei.

Ein leuchten ging durch die Augen des Präsidenten des Bund Ruhr-Karneval, Peter Niemann, als die Prinzenpaare und Dreigestirne durch die Türen im Goldsaal der Westfalenhallen kamen.
Klaus Schmitt, einer der Mitbegründer des Prinzentreffens und Sitzungspräsident des Närrischen Rates in Dortmund: „Ich erinnere mich genau an die erste Veranstaltung“.
Zum 40. Mal wird in Zusammenarbeit mit dem Närrischen Rat, der Brinkhoffs Brauerei und den Westfallenhallen diese Veranstaltung durchgeführt. Damals noch im legendären „Auerbach´s Keller“ und später im Spielcasino Hohensyburg, bevor es in den Goldsaal der Westfalenhallen ging.

Passend zum 40-jährigen wurde wieder ein anspruchsvolles Programm für die Ehrengäste zusammengestellt. Günna – alias Bruno Knust – war einer der Programmhöhepunkte neben den Tanzgarden, Solomariechen, Sängerinnen und Sängern, einem Flamenco- und Latino Tanzpaar sowie dem Männerballett der Gelsenkirchener Narrenzunft.

Nachdem die Tollitäten aus Nah und Fern, dem Ruhrgebiet, Rheinland, Hessen, Niedersachsen und der Pfalz, die Orden tauschten und das Dortmunder Bier genossen, kehrte bis zum nächsten Jahr allmählich die Ruhe im Goldsaal ein.

Bilder gibt es hier...

Text: Sandra Fasolt (BDK - Jugend)

Fast vor jeder Session stellt sich bei unseren Mitgliedern diese Frage; wir haben sie weitergegeben und das Präsidium der BDK-Jugend hat sie beantwortet.

Auftritte von Jugendlichen

Kinder und Jugendliche können grundsätzlich ohne Zeitbeschränkung auftreten, sofern sie hierfür nicht entlohnt werden (Gage für erbrachte Leistung) und wenn sie beaufsichtigt werden.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Kinder und jugendlichen Tänzer und Tänzerinnen hohe sportliche Leistungen erbringen. Daher gibt es von der BDK-Jugend die dringende Empfehlung, Kinder grundsätzlich zu Beginn des Programms, also in der Regel am frühen Abend, auftreten zu lassen; Junioren bis spätestens 22.30 Uhr und Aktive ohne zeitliche Beschränkung in Absprache mit den Trainern, Betreuern und den Eltern.

Der § 5 des Jugendschutzgesetzes bezieht sich ausschließlich auf Veranstaltungen, bei welcher überwiegend und annähernd ausschließlich das Publikum tanzt.

Es ist zu unterscheiden, ob es sich um eine klassische Prunk- bzw. Kappensitzung (wie z.B. eine Fernsehsitzungen) handelt, bei welcher nach Ende des Bühnenprogramms die Band zum Tanz aufspielt oder ob grundsätzlich die Band spielt und nur in deren Pausen Programmpunkte aufgeführt werden.

Ersteres ist keine Tanzveranstaltung im Sinne des § 5, die zweite Ja.

Weitere Unterscheidung ist, dass hier immer und ausschließlich bei Vorliegen einer Tanzveranstaltung dann grundsätzlich ein Fall des § 5 II JuSchG vorliegt, denn es sind immer Veranstaltungen der Brauchtumspflege, sofern der Veranstalter ein karnevalistischer Verein ist!

Weiter ist zu beachten, dass die zeitlichen Beschränkungen des § 5 JuSchG nur dann einschlägig sind, wenn die Kinder unbeaufsichtigt sind!

Anwesenheit von Kindern (auch nicht tanzend, bzw. Publikumskinder)

Sofern Kinder und Jugendliche in Begleitung von Eltern bzw. Erziehungsbeauftragten (z.B. Oma/Opa) an einer Veranstaltung als Publikum teilnehmen, so gibt es keine zeitliche Begrenzung.

Hier bleibt nur die Lenkungstätigkeit des Veranstalters.

Als Veranstalter kann ich entscheiden, dass auch für Kinder eine Eintrittskarte erworben werden muss.

Und als Veranstalter kann ich auch entscheiden, dass Kinder während des Programms in der Halle nicht herumrennen und den Programmablauf stören dürfen. Hier kann ich die Eltern bzw. die Erziehungsbeauftragen höflich ermahnen und bitten, dass die Kinder am Tisch sitzen bleiben müssen oder ich muss ggf. von meinem Hausrecht Gebrauch machen und die Personen von der Veranstaltung verweisen.

Der Erwerb von Eintrittskarten für Kinder auf Abendveranstaltungen ist bereits in vielen Vereinen üblich.

Abendveranstaltungen sind Veranstaltungen für Erwachsene und nicht für Kinder.

Sicher kann man Regelungen finden, dass z.B. Geschwisterkinder den Auftritt der Schwester noch sehen dürfen, aber dann nach Hause müssen.

Solange sie anwesend sind, müssen sie aber am Tisch der Eltern sitzen!

Dies muss als klare Maßgabe von Seiten des Vereins / Veranstalters auch entsprechend kommuniziert werden.

Eine andere Möglichkeit ist, die Veranstaltung per Beamer und Leinwand in einen Nebenraum zu übertragen, in dem sich die Kinder (auch nicht tanzende) aufhalten können und wenn dort auch eine Aufsicht vorhanden ist.

Fotos: Fritz Müller

Der Bund Ruhr-Karneval lud zur Herbstversammlung nach Mülheim an der Ruhr ein. Vertreter von 41 Vereinen kamen in den „Bürgergarten“ der Stadt, dem Vereinslokal der „Mölmesche Houltköpp“ von 1957 e.V. Die Aufnahme von weiteren Mitgliedsvereinen in den BRK konnte man mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten.

Rund um den „Bürgergarten“ wurden die Parkplätze knapp, Besucher der nahe gelegenen Kirche und die Vertreter der Mitgliedsvereine des BRK versuchten ihr Glück. Präsident Peter Niemann eröffnete die Herbstversammlung 2014 und begrüßte neben den Vertretern der Vereine die Ehrengäste des Morgens, u.a Manfred Ossenschmidt, Ehrensenator des BRK. Margarete Wietelmann begrüßte die Narren als erste Bürgermeisterin der Stadt an diesem Tag. Sie hob hervor, dass die fünfte Jahreszeit besonders in „ihrer“ Stadt betrachtet und gefeiert wird. Die mölmschen Närrinnen und Narren sind in vielen Veranstaltungen aktiv, u.a. beim Möhnensturm auf das Rathaus und den Zügen in der Stadt mit tausenden von Besuchern. Weiter sagte Wietelmann, dass die Politiker sich ein Beispiel an den Karnevalisten in Mülheim nehmen sollten, wie einträchtig man miteinander umgehen kann.

Verbandsorden in Gold verliehen

Freuen konnte sich Wietelmann über die Verleihung des Verbandsordens in Gold. Lothar Schwarze, Vizepräsident des BRK und bekannt aus dem Mülheimer Karneval, übernahm diese Ehrung.

Präsidialtagung des BRK in Bad Dürkheim mit „kleinen“ Unwägbarkeiten

Präsident Niemann dankte der Bürgermeisterin und „vereinnahmte“ dann das Mikrofon für sich. Neben den Formalien berichtete er über die Präsidialtagung des Bund Deutscher Karneval in Bad Dürkheim.

Neben einigen organisatorischen Schwierigkeiten, wie z.B. fehlender Zimmer aufgrund des (weltweit) bekannten „Wurstmarkt“ und einem Wasserrohrbruch in einem Hotel, wurden die Gäste in teilweise 20 km entfernten Hotels ausquartiert. Ebenso wurde eine avisierte Abholung zur Verleihung des Kulturpreises der Deutschen Fastnacht an den Kölner Reinold Louis auf dem Hambacher Schloss zu einem kleinen Erlebnis. Verspätet Abfahrt zum Hambacher Schloss wegen eines defekten Busses, fehlender Kulturpreisträger (aufgrund einer akuten Erkrankung) …

Antrag zur Aufnahme verweigert

Unter dem Punkt „eingegangene Anträge“ der BRK-Herbstversammlung, stellten sich zwei Vereine vor, die gerne in den Bund Ruhr-Karneval, demzufolge auch in den Bund Deutscher Karneval als auch in die Närrische Europäische Gemeinschaft, aufgenommen werden wollten. Zum einen waren es die „Dortmunder Juwelen“, gegründet im April diesen Jahres. Dort schlossen sich ehemalige Prinzessinen der Stadt Dortmund zusammen um eine Plattform für ehemalige Karnevalsprinzessinnen, Paginnen und anderen Karnevalsinteressierten zu bieten. Dieser Aufnahmeantrag wurde einstimmig von den Delegierten angenommen.

Als weiterer Aspirant stellten sich die neu gegründeten Gelsenkirchener Schloss Narren vor. Gegründet im Jahr 2012, starteten sie mit verschiedenen Veranstaltungen in die darauf folgenden Sessionen. Hierbei stimmten die Delegierten in zweiter (geheimer) Wahl gegen die Aufnahme des Vereins.

Berichte aus den Fachbreichen

Neben den Berichten der einzelnen Präsidiumsmitglieder und deren Fachbereiche neigte sich dann die Herbstversammlung ihrem Ende zu. Die Jahreshauptversammlung 2015 wird am 19. April 2015 in Gelsenkirchen stattfinden.

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Peter Niemann, Margarete Wietelmann, Heiner Jansen(v.l.)
 
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Das Präsidium des Bund Ruhr - Karneval

Foto: Thorsten Schnell

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Mit großer Trauer müssen wir Abschied nehmen von unserem Präsidiumsmitglied und 2. Vizepräsidenten, der am 25. Juni 2014 im Alter von nur 57 Jahren verstorben ist.

Bekannt und beliebt war Bernd Kneer bis zuletzt im Umfeld von Dortmund; er prägte dort den Karneval durch „seine“ Gesellschaft „So fast as Düöpm“.

Durch sein unermüdliches Engagement, das sich nicht zuletzt in der perfekten Organisation vieler Veranstaltungen ausdrückte, war er die „tragende Säule“.

Seine Menschlichkeit und sein Sinn für Humor machten ihn zu einem Freund, dessen Verlust alle schmerzt.

Aber auch über die Grenzen des BRK – Zuständigkeitsbereiches hinaus nahm er sich nicht nur den Belangen des karnevalistischen Tanzsports intensiv an und führte diesen zum Erfolg, er vertrat den Regionalverband auch beim Bund Deutscher Karneval e.V. (BDK) und bei über 120 Mitgliedsvereinen.

Wir haben ihm viel zu verdanken und werden ihn so in Erinnerung behalten, wie er war: als lebenslustigen, fröhlichen Menschen, auf den man sich verlassen konnte. Sein Andenken stets in Ehren zu halten, ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und der ganzen Familie.

Die Trauerfeier zur Beisetzung ist am Mittwoch, 02. Juli 2014, um 11.00 Uhr, auf dem Bezirksfriedhof Dortmund-Marten, Martener Hellweg 68, 44379 Dortmund.

Bund Ruhr – Karneval e.V. (BRK)
Das Präsidium
Peter Niemann
– Verbandpräsident –

„Wer sich Tradition auf die Fahne schreibt, wie der BRK, ist hier genau richtig“, so eröffnete Peter Niemann, Präsident des Bund Ruhr-Karneval, die Jahreshauptver-sammlung in Bergkamen.

Die Delegierten und Gäste kamen von Nah und Fern, und dabei störte der alljährliche Muttertag kaum, jedoch war die Beteiligung mit 46 Vereinen eher etwas mager. Neben vielen Ehrengästen, begrüßte Niemann den ersten Bürger der Stadt Bergka-men, Roland Schäfer.

„In Bergkamen spielt Tradition eine große Rolle. War der Bergbau viele Jahre dominierend in der Stadt, von 10.000 Arbeitsplätzen stehen z. Z. leider nur noch 20 zur Verfügung, aber das Vereinsleben ist nach wie vor nicht von der Hand zu weisen.

Im Jahre 1963, dem Gründungsjahr des BRK, trat die Narrenzunft Bergkamen dem Regionalverband bei und ist ihm seitdem treu geblieben.“ Als Dank für die Gastfreundschaft und seine Begrüßung wurde Schäfer der Ehrenorden des BRK durch die Vize-Präsidentin Helga Reichert ver-liehen.

Helga Reichert seit über 31 Jahren im Präsidium des BRK

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlieh Reichert diesen Orden. Es war nämlich Ihre letzte Amtshandlung als Vizepräsidentin im Auftrag des BRK. Über 31 Jahre prägte Sie mit das Bild des Regionalverbandes, auch in Dortmund war und ist sie aus der Szene „Karneval“ nicht weg zudenken. Da sie nicht mehr kandidierte, wurde Helga Reichert zur ersten Ehrensenatorin des Bund Ruhr-Karneval ernannt. Ihre Aufgabe, die Arbeit „Ordenskapitel“, übernimmt Bernd Kneer, bekannt aus dem Tanzturnierausschuss und als Vizepräsident.

Position des Organisationsleiters neu besetzt

Hermann Josef Hüßelbeck besetzte in den letzten Jahren die Position des Orga-leiters. Über die Organisation der Tanzturniere, dem Prinzentreffen oder den Mitgliederversammlungen des BDK kannte man ihn längst. Auch er kandidierte nicht mehr. Seine Nachfolge tritt Janine Mielezsko an, sie kommt aus Dortmund und hat sich rund um den Karneval und den Turniertanz einen Namen gemacht..
Neben den verschieden Themen aus den einzelnen Fachbereichen der Präsidiumsmitglieder kam vor allen Dingen die Karnevalsjugend zu Wort.

Präsident wiedergewählt

Nach den anstehenden Wahlvorgängen für das Präsidium des BRK (der Wiederwahl des Präsidenten Peter Niemann, des zweiten Vizepräsidenten Bernd Kneer, des 3. Vize Präsidenten Lothar Schwarze, des Protokollchefs und Geschäftsführers Uwe Hahne, des Punktrichterobmanns Klaus Gönner, des Internetbeaufragten Thorsten Schnell, den Kassenprüfern und der neuen Beisitzerin Barbara Mielezsko (amtierende Stadtprinzessin von Dortmund 2013/2014) und der Aussprache zu den verschiedenen Punkten folgte die „Entlassung“ der Delegierten und Gäste durch Peter Niemann mit einem „unfallfreien Heimweg und einem Wiedersehen bei der Herbstversammlung am 28. September 2014 in Bottrop“.
Ein großer Dank ging noch an den ausrichtenden Verein, die KG Narrenzunft Rot-Gold Bergkamen, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und Bewirtung der Gäste. Dafür ein herzliches Dankeschön!

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20140128 1Größter Treffpunkt für Prinzen- und Königspaare sowie Dreigestirne im Goldsaal der Westfalenhallen. Zum 39. Prinzentreffen des Bund Ruhr-Karneval (BRK) trafen sich über 25 Tollitäten und Lieblichkeiten. Unterstützt durch den Närrischen Rat Dortmund, der Brinkhoff`s Brauerei sowie den Westfalenhallen begrüßte das Dortmunder Prinzenpaar Michael I. und Barbara I. die Gästeschar.


Es kommt einem vor, als wäre es ein großes Familientreffen. Herzlich die Begrüßung der einzelnen Prinzen- und Königspaare sowie den Dreigestirnen durch die Sponsoren als auch untereinander - man kennt sich. Als zentraler Treffpunkt wurde wieder der Goldsaal der Westfalenhallen gewählt. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten des Bund Ruhr-Karneval, Peter Niemann, entstand ein imposantes Bild auf der Freitreppe des Kongreßzentrums mit allen anwesenden Tollitäten. ”Ein Bild welches immer wieder schön anzusehen ist. Es spiegelt das Intereße an der Brauchtumspflege wider“, so 

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Volker Wagner, Präsident des Bund Deutscher Karneval, zu Gast in den Westfalenhallen. Das kurzweilige karnevalistische Programm startete mit dem Fanfarencorps ”Freier Spielmannszug Dortmund-Nord“. Neben verschiedenen Solotänzerinnen, Tanzpaaren, Männer-Ballett, Show-Tanz Garden und der Nr. 2 der Volksmusik, Peter Süßenbach, rundete die Ehrenshowtanzformation der KG Rote Funken Recklinghausen, Magic Unity, Deutscher- und Europameister des Showtanz, das karnevalistische Programm ab. Mit bleibenden Eindrücken entschwanden die einzelnen Prinzen- und Königspaare sowie Dreigestirne zu vorgerückter Stunde. Die belagerte Westfallenhalle viel in einen kurzen Schlaf bis zur nächsten Veranstaltung - vorgemerkt sei der 20. Januar 2015 ...

Bilder könnt ihr hier euch anschauen

 

Temperaturen wie an der Copacabana, kurze Hosen, Musik die die Herzen der Tänzerinnen und Tänzer höher schlagen lässt, Prinzenproklamation. In Brasilien vorstellbar, in Deutschland nicht. So geschehen im Kreis Euskirchen. Sie wollten das längste amtierende Prinzenpaar im Rheinland werden.

Ein Satz mit x, war wohl nix. Genau so ist es gekommen, als ein Prinzenpaar aus dem Kreis Euskirchen einen Tag vor Aschermittwoch proklamiert werden sollte. Der Segen des BDK erfolgte nicht, also wurde nichts daraus. Nun nahte das 25-jährige Jubiläum im Sommer, ein Traum wurde wahr, das Prinzenpaar wurde am 13. Juli inthronisiert. Glückwünsche folgten auch per Post, allerdings auch die Information des Präsidenten des BDK, das sie mit sofortiger Wirkung aus dem Regionalverband/Bundesverband ausgeschlossen wurden. In dem Anschreiben wurde die Verhaltensweise als 'makabare Art mit dem Brauchtum Karneval umgegangen zu sein' beschrieben. Ein Hinweis auf die Ethikrichtlinien des BDK und Regionalverbandes waren bekannt. Sommerkarneval, ein no go!

Goldhochzeit mit sich selbst - 5o Jahre Bund Ruhr-Karneval. Zu Gast im Spiegelzelt an den Westfallenhallen in Dortmund anlässlich der Herbstversammlung 2013. Oberbürgermeister Ulrich Sierau erhält den Jubiläumsorden des BRK.

Ein lustiger Ort- zieht Künstler und Gäste an, über 100 Jahre alt und kein bisschen müde. Das Spiegelzelt aus den Niederlanden war Treffpunkt der Herbstversammlung des Bund Ruhr-Karneval. Diesmal tauschte das Präsidium des BRK die Bühne mit den sonst bekannten Namen, Stars und Sternchen sowie Newcomer und Aufsteiger. Peter Niemann, Präsident des BRK, begrüßte die anwesenden Ehrensenatoren, Delegierten sowie Gäste. Seinen Dank sprach er Walter Buchholz aus, Präsident des Dortmunder Festausschuss und seit über 30 Jahren aktiv im Karneval unterwegs, für die Organisation an diesem „künstlerischen“ Ort. 50 Jahre ist der BRK bereits aktiv, zählt 112 Mitgliedsvereine mit über 14.000 Mitgliedern in der Region Ruhrgebiet. Wenn das nicht ein Grund zum feiern ist, so OB Ulrich Sierau, als er als Ehrengast die Anwesenden begrüßte und mit dem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe alle in seinen Bann zog.

„Wenn keine Narren auf der Welt wären, was wäre die Welt?“
Johann Wolfgang von Goethe

Nicht nur der Fußball, sondern auch die Wirtschaft hat Dortmund stark unterstützt. Aus Kohle wurde „Kohle“ gemacht. Auch der Brauchtum hat eine starke Position eingenommen, Sierau engagiert sich für die Jugend im Karneval, den fair gehandelten „Kamellen“ zu Rosenmontag und diversen Aktivitäten in der Stadt. Zum Abschluss seiner Begrüßungsrede erhielt er den Jubiläumsorden des BRK von Helga Reichert, Vize-Präsidentin, verliehen.

„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“
Thomas Morus

Im weiteren berichteten die einzelnen Präsidiumsmitglieder aus ihren Fachbereichen. Peter Niemann sprach über die Präsidialtagung des BDK in Potsdam. Anne Schneider, 1. Vorsitzende der Karnevalsjugend, hob die Arbeit der Jugend hervor und berichtete über das geplante Sommerfest am 15. Juni 2014. Infos dazu folgen noch bzw. sind über den neu eingerichteten Newsletter oder die Internetseite des BRK zu erfahren.

   
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